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War es ein Flirt oder eine Vergewaltigung?

Der ehemalige Tennisprofi Yves Allegro dementiert vor Gericht, eine Trainerkollegin vergewaltigt zu haben. Die Frau halluziniere, sagen seine Anwälte.

Yves Allegro trifft beim Strafgericht Siders im Kanton Wallis ein. Foto: Laurent Gillieron (Keystone)
Yves Allegro trifft beim Strafgericht Siders im Kanton Wallis ein. Foto: Laurent Gillieron (Keystone)

«Der Schaden in meinem Leben ist bereits angerichtet. Ich hoffe auf einen Freispruch», sagte Yves Allegro als Beschuldigter während der Verhandlung am Montag vor dem Bezirksgericht in Siders.

Ganz anders sieht die Sache die Walliser Staatsanwältin Corinne Caldelari. Sie fordert für den 41-jährigen ehemaligen Tennisprofi und heutigen Headcoach von Swiss Tennis vier Jahre Gefängnis. Die Staatsanwältin hält es für erwiesen, dass Allegro im Oktober 2014 auf einer Trainertagung in Tallinn eine Kollegin und ehemalige Spitzen-Tennisspielerin zum Sex nötigte und vergewaltigte. Auch weil Allegro ein Jugendfreund von Tennisstar Roger Federer ist und mit diesem regelmässig im Doppel spielte, berichteten die Medien im Voraus ausführlich über den Fall.

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