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Warum der «Fall Markwalder» nicht Miesch oder Müller heisst

Parteipräsident Philipp Müller versucht, seine Partei zu schützen. Und reisst dabei alte Gräben auf.

«Keine Rücksicht auf die Befindlichkeiten Einzelner»: FDP-Präsident Philipp Müller tut sich schwer mit den Folgen der Kasachstan-Affäre.
«Keine Rücksicht auf die Befindlichkeiten Einzelner»: FDP-Präsident Philipp Müller tut sich schwer mit den Folgen der Kasachstan-Affäre.
Peter Klaunzer, Keystone

Bis vor zwei Wochen war die FDP in der besten Form seit Jahren. Im Baselbiet, in Luzern, in Zürich, überall, wo die Kantonsparlamente bestellt wurden, legte die FDP zu. Und man war sich einig: Das Hoch der Freisinnigen ist auch dem Präsidenten Philipp Müller zu verdanken.

Am 6. Mai verflog die Euphorie: In der NZZ erschien die Schlagzeile «Der lange Arm der Lobbyisten». Und es folgten viele mehr in allen grossen Schweizer Tages- und Wochenzeitungen: «Hat Christa Markwalder gelogen?», «Markwalder verriet Geheimnisse aus Kommission an Kasachstan», «Wird Christa Markwalder Nationalratspräsidentin?», «Markwalder droht Anzeige wegen Spionage». Inzwischen heisst der neuste Schweizer Politikskandal fast überall nicht mehr «Fall Kasachstan» oder «Lobbyaffäre» sondern «Fall Markwalder».

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