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Warum die CVP bereits wieder munter streitet

In der CVP ist nach Filippo Lombardis Vorpreschen ein öffentlicher Streit ausgebrochen. Dahinter stecken zwei grundsätzliche Konflikte in diesem Wahljahr.

«Das ist eine persönliche Meinung von Lombardi im Tessiner Kontext – keine Meinung der Fraktion»: CVP-Präsident Christophe Darbellay. (Quelle: SRF, «Tagesschau»)
«Das ist eine persönliche Meinung von Lombardi im Tessiner Kontext – keine Meinung der Fraktion»: CVP-Präsident Christophe Darbellay. (Quelle: SRF, «Tagesschau»)
Keystone
«Es ist eine persönliche Meinung im Tessiner Kontext, weil meine Wähler das Recht haben, zu wissen, wo ich stehe in dieser Frage. Es ist bestimmt keine Position namens der Fraktion»: CVP-Ständerat und Fraktionschef Filippo Lombardi. (Quelle: SRF, «Tagesschau»)
«Es ist eine persönliche Meinung im Tessiner Kontext, weil meine Wähler das Recht haben, zu wissen, wo ich stehe in dieser Frage. Es ist bestimmt keine Position namens der Fraktion»: CVP-Ständerat und Fraktionschef Filippo Lombardi. (Quelle: SRF, «Tagesschau»)
Keystone
«Das war ein unnötiges Statement»: CVP-Ständerat Stefan Engler.(Quelle: «Schweiz am Sonntag»)
«Das war ein unnötiges Statement»: CVP-Ständerat Stefan Engler.(Quelle: «Schweiz am Sonntag»)
Keystone
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Ausgerechnet Fraktionschef Filippo Lombardi: Der Mann, der in Bundesbern um den Zusammenhalt der CVP-Vertreter bemüht ist, bringt seine Partei zwei Monate vor den Wahlen öffentlich in Verlegenheit. In einem Gastbeitrag in der Tessiner Zeitung «Corriere del Ticino» forderte Lombardi letzte Woche zwei Bundesratssitze für die SVP. Zudem bezeichnete er die von Mitte-links orchestrierte Abwahl Christoph Blochers 2007 als Fehler, der das politische Klima anhaltend vergifte. Damit provoziert der Tessiner Ständerat eine unangenehme interne Diskussion, in der die CVP ihrem Ruf als zerstrittene Partei alle Ehre macht. Denn zu einer allfälligen Abwahl von BDP-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf gab es in der Fraktion bisher keine konsolidierte Meinung.

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