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Warum die SVP morgen Calmy-Rey kürt

Am Mittwoch tritt die Aussenministerin der SP zur Wahl zur Bundespräsidentin an. Trotz «gravierenden Fehlern» erhält sie Unterstützung von der SVP – aus zwei Gründen.

Micheline Calmy-Rey war zwischen 1981 und 1987 im Grossen Rat des Kantons Genf.
Micheline Calmy-Rey war zwischen 1981 und 1987 im Grossen Rat des Kantons Genf.
Keystone
1997 schafft Calmy-Rey den Sprung in den Genfer Staatsrat. Neben ihr Parteikollegin und Weggefährtin Christiane Brunner.
1997 schafft Calmy-Rey den Sprung in den Genfer Staatsrat. Neben ihr Parteikollegin und Weggefährtin Christiane Brunner.
Keystone
Noch bei der Bundesratsreise in Genf am 7. Juli wollte Calmy-Rey keine Stellung zu einem möglichen Rücktritt nehmen.
Noch bei der Bundesratsreise in Genf am 7. Juli wollte Calmy-Rey keine Stellung zu einem möglichen Rücktritt nehmen.
Keystone
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Morgen früh wählt das Parlament die Bundespräsidentin 2011; nach Turnus- und Anciennitätsprinzip Micheline Calmy-Rey. Doch gerade die SP-Bundesrätin, die dank dem Rücktritt ihres Parteikollegen Moritz Leuenberger zu Ehren kommen soll, ist in den vergangenen Monaten mehrmals negativ aufgefallen.

Da war unter anderem ihre Charmeoffensive im Iran, die nicht nur in der Schweiz kritisiert wurde. Und auch in der Libyen-Krise spielte Calmy-Rey eine zwiespältige Rolle, wie der GPK-Bericht zeigt, der Calmy-Rey zeitlich höchst ungelegen kommt. Mit öffentlicher Kritik an der Departementsverteilung im Bundesrat verärgerte sie die Bürgerlichen und ihre Zusage an die SVP, nächstes Jahr an der Albisgüetli-Tagung aufzutreten, rief bei der CVP Kritik hervor.

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