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Warum Föhn bei Sawiris das Portemonnaie nicht zücken musste

Kasse funktionierte noch nicht: So in etwa ist eine «Klarstellung» von Andermatt Swiss Alps zum Fall der Gratisübernachtung von Ständerat Peter Föhn im Hotel The Chedi zu lesen.

Hatte gratis im Luxushotel The Chedi in Andermatt übernachtet: Der Schwyzer Ständerat Peter Föhn. (Archivbild)
Hatte gratis im Luxushotel The Chedi in Andermatt übernachtet: Der Schwyzer Ständerat Peter Föhn. (Archivbild)
Keystone

Der Fall hatte am Wochenende für Aufsehen gesorgt. Laut «SonntagsZeitung»übernachtete der Schwyzer Ständerat Peter Föhn im Andermatter Hotel The Chedi von Samih Sawiris auf dessen Einladung. Die Sache ist heikel, ist doch der ägyptische Investor mit seinem Projekt auch von Entscheidungen des Staates betroffen.

Nun meldet sich Sawiris Firma selber zu Wort: «Die Andermatt Swiss Alps AG stellt zum Aufenthalt von Ständerat Peter Föhn im The Chedi Andermatt folgendes klar», heisst es in einer Mail an die Medien. Darin steht weiter: «Zur Einweihungsfeier des Hotels The Chedi Andermatt vom 6. Dezember 2013 waren über 700 Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen, darunter auch National- und Ständeräte des Kantons Uri und der Nachbarkantone - ohne Einladung zur Übernachtung.»

Zimmer wurden frei

Ständerat Peter Föhn und seine Gattin hätten sich bei ihrer Ankunft an der Hotel-Rezeption erkundigt, ob ein Zimmer frei sei. Die 104 Zimmer seien jedoch seit langem vergeben, was dem Ehepaar offenbar schon zuvor mitgeteilt wurde.

«Im Verlauf des Abends zeigte sich, dass zwei der reservierten Zimmer nicht genutzt würden, da die Gäste kurzfristig verhindert waren. Die Hoteldirektion entschied dann spontan, eines der Zimmer dem Ehepaar Föhn zur Übernachtung zur Verfügung zu stellen. Wie vor einer Hoteleröffnung üblich – und da das Kassensystem erst ab Betriebsaufnahme am 20. Dezember 2013 operativ ist – wurden die Zimmer allen Gästen kostenlos zur Verfügung gestellt.»

Isidor Baumann: Keinerlei Dienstleistungen in Anspruch genommen

«Der Urner CVP-Ständerat Isidor Baumann war ebenfalls zugegen. Er betont auf Anfrage, dass er selber an das Grand Opening des Chedi gefahren sei, sich also nicht habe chauffieren lassen, und schon gar nicht habe er im Fünfsternhotel genächtigt», schrieb die «SonntagsZeitung». Er habe keinerlei Dienstleistungen in Anspruch genommen, sagte der CVP-Politiker dem Blatt.

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