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Warum rot-grün in Städten Standard ist

In Bern hat sich das Links-Mitte-Bündnis zerstritten. Gerade darin zeigt sich sein Erfolg.

Die scheidende Berner Stadtregierung: Reto Nause (CVP), Ursula Wyss (SP), Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP), Franziska Teuscher (Grüne), Alexandre Schmidt (FDP). Foto: Alessandro Della Valle (Keystone)
Die scheidende Berner Stadtregierung: Reto Nause (CVP), Ursula Wyss (SP), Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP), Franziska Teuscher (Grüne), Alexandre Schmidt (FDP). Foto: Alessandro Della Valle (Keystone)

Es ist eine landesweite Premiere, was diese Woche in der Stadt Bern passiert ist: Das Rot-Grün-Mitte-Bündnis, seit fast einem Vierteljahrhundert an der Macht, kündigt in einem Communiqué die «voraussichtliche» Trennung an – es löst sich quasi selber auf, ohne Not. Der Grund: Man ist sich nicht einig, wer für das frei ­werdende Stadtpräsidium kandidieren darf.

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