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Warum unsere Parlamentarier so häufig ins Ausland reisen

Die fleissige Reiserei von Nationalratspräsidentin Christa Markwalder wirft ein Licht auf ein junges Kapitel der Schweizer Geschichte: Die parlamentarische Diplomatie.

Christa Markwalder zu Besuch in Ungarn. Sie wird von Parlamentspräsident Laszlo Kover empfangen.
Christa Markwalder zu Besuch in Ungarn. Sie wird von Parlamentspräsident Laszlo Kover empfangen.
Noemi Bruzak, Keystone

Der Norweger kommt in Sessionswoche 1, der Tunesier in Woche 2, der Serbe in Woche 3. Der Ablauf wird immer der gleiche sein: Sie sitzen auf der Zuschauertribüne des Nationalratssaals, meistens links oben, die Nationalratspräsidentin unterbricht die Sitzung und wendet ein paar getragene Grussworte in die Richtung des Norwegers/Tunesiers/Serben. Die werden lächeln, ins Rund winken in den Saal und dann, wie es sich für einen Gast gehört, freundlich beklatscht.

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