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Was die Parteien für den Mittelstand erreicht haben

Der Mittelstand sitzt in der Falle: Keine Ergänzungsleistungen, drückende Steuer- und Abgabenlast. Und was macht die Politik? Redaktion Tamedia hat den Leistungsausweis der grossen Parteien eingefordert.

Eine schwer definierbare schwammige Grösse, zu der sich wohl alle zählen, die dies lesen: der Mittelstand. Manche sprechen von den 60 Prozent der Bevölkerung, die übrig bleiben, wenn man je 20 Prozent von den Ärmsten und Reichsten abzieht. Andere finden, ein Mittelstandsverdiener müsse innert zehn Jahren Wohneigentum ansparen können.

Zwischen Sozialstaat und geförderter Eigenverantwortung fallen immer mehr Mittelständler zwischen die Fronten. Die Mittelstandslöhne sind laut einer Erhebung des schweizerischen Gewerkschaftsbunds in den vergangenen Jahren am schwächsten gestiegen. Bei einer gewissen Einkommensgrösse angekommen geraten Mittelstandsverdiener gar in eine Falle: Sie zahlen mehr Steuern und höhere Tarife, etwa in subventionierten Krippen, haben aber keinen Anspruch mehr auf vergünstigten Wohnraum und Prämienverbilligung. Eine Erhöhung des Arbeitspensums lohnt sich für sie nicht oder kann sich sogar negativ auswirken.

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