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Was die Schweiz an Europa zahlt

Die Schweiz sei in ihrem Verhältnis zur EU eine «Rosinenpickerin», kritisieren österreichische Politiker – sobald es etwas koste, schotte sie sich ab. Stimmt das?

Zur Tasche gebeten: Die Schweizer Bundesrätin Micheline Calmy-Rey 2009 mit dem damaligen EU-Ratssekretär Javier Solana in Brüssel.
Zur Tasche gebeten: Die Schweizer Bundesrätin Micheline Calmy-Rey 2009 mit dem damaligen EU-Ratssekretär Javier Solana in Brüssel.

Die Schweiz als «Rosinenpickerin». Der Vorwurf des österreichischen Kanzlers ist nicht neu und Werner Faymann ist bei Weitem nicht der einzige Europäer, der ihn geäussert hat. Die Reizthemen sind bekannt: Die Sturheit der Schweiz gegenüber der Forderung nach einem besseren Informationsaustausch bei Geldanlagen. Das Beharren auf Unternehmenssteuern, die aus EU-Sicht den Wettbewerb verzerren. Und jetzt das voraussichtliche Nein zu einer Beteiligung an der EU-Hilfsaktion für Griechenland.

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