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Was haben wir noch gemeinsam?

Mit dem Frühfranzösisch falle auch der nationale Zusammenhalt, sagen dessen Befürworter. Drei Kenner der Geschichte sagen, wieso zwei simple Lektionen Sprachunterricht eine solche Bedeutung haben.

Am Sprachgraben: SBB-Bahnhof in Murten (FR) Foto: Peter Schneider (Keystone)
Am Sprachgraben: SBB-Bahnhof in Murten (FR) Foto: Peter Schneider (Keystone)

Nach dem Entscheid des Thurgauer Parlaments, das Frühfranzösisch aus der Primarschule zu streichen, steht der nächste symbolisch wichtige Entscheid an. In Nidwalden wird sich die Regierung voraussichtlich in den nächsten zwei Wochen zur dort hängigen Fremdspracheninitiative äussern. Die politische Diskussion ist emotional. Der nationale Zusammenhalt stehe auf dem Spiel, sagen Bundesrat Alain Berset und Christoph Eymann, Präsident der kantonalen Erziehungsdirektoren. Und der Waadtländer SP-Nationalrat Roger Nordmann spricht in «24heures» von einer «Bestrebung, eine deutschsprachige Monokultur zu schaffen».

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