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«Was verstehen Sie unter ferrosexuell?»

Werner Marti verantwortet den längsten Bahntunnel der Welt, die neue Gotthardröhre. Heute in einem Jahr geht es los – wo man steht, was es noch braucht.

Optimistisch? Sicher! Ferrosexuell? Vielleicht. Werner Marti, Alptransit-Präsident, im Bahnhof Bern.
Optimistisch? Sicher! Ferrosexuell? Vielleicht. Werner Marti, Alptransit-Präsident, im Bahnhof Bern.
Andreas Blatter
«Was ich nicht vermisse, ist der Politikbetrieb an sich. Heute weiss ich oft nicht, ob zurzeit gerade in Bern die Räte tagen», erzählt Marti im Interview.
«Was ich nicht vermisse, ist der Politikbetrieb an sich. Heute weiss ich oft nicht, ob zurzeit gerade in Bern die Räte tagen», erzählt Marti im Interview.
Andreas Blatter
Der Verwaltungsratspräsident von Alptransit während des Interviews.
Der Verwaltungsratspräsident von Alptransit während des Interviews.
Andreas Blatter
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Muss man ferrosexuell angehaucht sein, um Verwaltungsratspräsident von Alptransit Gotthard AG zu werden? Werner Marti: (lacht schallend) Was verstehen Sie genau unter ferrosexuell?

Das ist eine ironische Bezeichnung für jemanden, der alles liebt, was im Zusammenhang mit Eisenbahnen steht. Man muss sicher Freude an einem solchen Eisenbahnprojekt haben. Aber es ist wichtiger, zu wissen, wie man mit Grossprojekten umgeht. Und es ist förderlich, wenn man die politischen Zusammenhänge in der Schweiz kennt, weil es sich um ein Projekt an der Schnittstelle zwischen Politik und Wirtschaft handelt.

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