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Web-Anonymität auf dem Prüfstand

Das Schweizer Fernsehen weigert sich standhaft, den Verfasser eines mutmasslich ehrverletzenden Kommentars auf seiner Website zu outen, und geht vor Bundesgericht.

Mike Müller und Viktor Giacobbo als Verfasser von Online-Kommentaren: Auf den Websites des Schweizer Fernsehens wären sie vorderhand gegen Klagen geschützt.
Mike Müller und Viktor Giacobbo als Verfasser von Online-Kommentaren: Auf den Websites des Schweizer Fernsehens wären sie vorderhand gegen Klagen geschützt.
SF

Im Frühling parodierten Mike Müller und Viktor Giacobbo die Gilde der Talkbacker. Diejenigen also, die im Schutz der Anonymität unflätige Kommentare unter Artikel und Blogs auf grossen Newsportalen platzieren. Die beiden Kunstfiguren veröffentlichten Kraftausdrücke auf den Seiten von «Blick», «20 Minuten» und Newsnetz («Die nähme aues!»). Nun ist es ihr eigener Arbeitgeber, das Schweizer Fernsehen (SF), das einen unflätigen Schreiber durch alle Böden schützt.

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