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«Wegen acht Franken geht der öffentliche Verkehr nicht unter»

Der Direktor des Bundesamts für Verkehr will vor allem Abonnemente verteuern. Einzelbillette sollen auch künftig nicht tageszeitabhängig werden.

Markus Brotschi und David Schaffner

Der Bundesrat plant, die Bahnbillette um 10 Prozent zu verteuern. Vertreter von Verkehrsunternehmen warnen gar vor einem Aufschlag um 30 bis 40 Prozent bis 2017. Kann das den Kunden zugemutet werden?Die Zahl von 30 bis 40 Prozent ist aus der Luft gegriffen. Wir planen einen Aufschlag von 10 Prozent, um die Mehrkosten der Infrastruktur zu finanzieren. Was darüber hinaus bei den Bahnen gerechtfertigt ist, müssen wir zuerst prüfen. Bei gewissen Aufschlägen, welche die SBB genannt haben, ist die Infrastrukturfinanzierung bereits enthalten. Zusätzlich stellt sich die Frage, warum jede Beschaffung von Rollmaterial zu Preiserhöhungen führen soll.

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