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Wegen Begünstigung: Maudet erneut von Justiz befragt

Der FDP-Staatsrat soll Spendengelder von einer Genfer Hotelgruppe angenommen haben. Nun musste er Red und Antwort stehen.

Wurde der Genfer Politiker von Manotel begünstigt? Pierre Maudet musste sich vor der Staatsanwaltschaft erklären. (Archiv)
Wurde der Genfer Politiker von Manotel begünstigt? Pierre Maudet musste sich vor der Staatsanwaltschaft erklären. (Archiv)
Salvatore Di Nolfi, Keystone

Pierre Maudet ist am Freitag ein weiteres Mal von der Genfer Staatsanwaltschaft einvernommen worden. Der Genfer FDP-Staatsrat soll 105'000 Franken von Manotel angenommen haben. Die Hotelgruppe soll das Geld an zwei verschiedene Unterstützungsfonds von Maudet überwiesen haben.

Ausserdem soll die Hotelgruppe eine Party anlässlich des 40. Geburtstages des FDP-Regierungsrats mit 20'000 Franken gesponsert haben.

Maudet habe alle Fragen vollständig beantwortet, sagte am Abend einer seiner Anwälte, Grégoire Mangeat, gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Der Fall erwuchs aus dem ebenfalls noch laufenden Verfahren wegen möglicher Vorteilsannahme im Zusammenhang mit einer 50'000 Franken teuren Reise seiner Familie nach Abu Dhabi im November 2015 ermittelt. Diese Reise wurde vom Erbprinzen des Emirats beglichen.

SDA/nag

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