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«Weil die Kampfjetgegner so laut schreien, werden sie gut gehört»

Für den Walliser Staatsrat Oskar Freysinger ist klar: Das VBS schliesse den Sittener Militärflughafen, weil die Stadt Sitten keine Kampfjets dulden wolle. Er sieht aber noch eine kleine Chance.

Anja Burri
Oskar Freysinger, Walliser Staatsrat und Vorsteher des Sicherheitsdepartements, versucht bis Ende Januar den Sittener Militärflugplatz zu retten.
Oskar Freysinger, Walliser Staatsrat und Vorsteher des Sicherheitsdepartements, versucht bis Ende Januar den Sittener Militärflugplatz zu retten.
Keystone

Herr Freysinger, die Walliser Regierung konnte nicht verhindern, dass Verteidigungsminister Ueli Maurer den Militärflugplatz Sitten voraussichtlich schliessen wird. Haben Sie schlecht lobbyiert? Nein, im Gegenteil. Der Staatsrat hat gekämpft bis zum Schluss. Wir haben Ueli Maurer einen Brief geschrieben und betont, wie wichtig der Militärflugplatz für unseren Kanton ist. In dem Schreiben erklärten wir uns auch einverstanden mit der Präsenz einer Kampfjetstaffel in Sitten. Um den Lärmgegnern entgegenzukommen, schlugen wir vor, den Kampfjetlärm auf das Niveau von 2001 zu begrenzen.

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