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Weitere Verzögerungen beim Gripen-Kampfjet

Der Gripen-E-Jet sei ab 2018 lieferbar, sagte der Bundesrat, als er 2012 dessen Kauf vorschlug. Nun zeigt sich: Das Flugzeug kann nicht vor 2023 ausgeliefert werden.

Die Auslieferung an die schwedische Luftwaffe verzögert sich weiter: Der Gripen E bei einer Präsentation in Schweden.
Die Auslieferung an die schwedische Luftwaffe verzögert sich weiter: Der Gripen E bei einer Präsentation in Schweden.
Keystone
Für Saab ist das Schweizer Nein zum Gripen ein herber Schlag: Ein Mitarbeiter des Konzerns arbeitet in Linköping an einem Gripen.
Für Saab ist das Schweizer Nein zum Gripen ein herber Schlag: Ein Mitarbeiter des Konzerns arbeitet in Linköping an einem Gripen.
Keystone
«Nein zu den Kampfjet-Milliarden»: Aktivisten aus dem rot-grünen und liberalen Lager reichen das Referendum mit rund 100'000 Unterschriften gegen die Beschaffung des Kampfflugzeugs Gripen ein. (14. Januar 2014)
«Nein zu den Kampfjet-Milliarden»: Aktivisten aus dem rot-grünen und liberalen Lager reichen das Referendum mit rund 100'000 Unterschriften gegen die Beschaffung des Kampfflugzeugs Gripen ein. (14. Januar 2014)
Lukas Lehmann, Keystone
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Als «Papierflugzeug» bezeichneten Kritiker den schwedischen Kampfjet Gripen E, über dessen Beschaffung die Schweiz 2014 abstimmte. Tatsächlich war das Modell damals noch nicht fertig entwickelt. Dennoch schlugen Bundesrat und Parlament den Kauf von 22 Jets zum Preis von insgesamt 3,1 Milliarden Franken vor. In der Botschaft von 2012 hatte der Bundesrat festgehalten: «Gemäss der Offerte der schwedischen Regierung wird das erste Gripen-E-Flugzeug Mitte 2018 für die Abnahme bereitgestellt. Der Abschluss der Lieferungen ist für 2021 geplant.»

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