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«Arbeitende Mütter sollten ihre Pensen erhöhen»

«Viele Mütter würden mehr arbeiten, wenn mehr vom Lohn übrig bliebe»: Valentin Vogt.

Vier von fünf Müttern in der Schweiz arbeiten. Das ist im europäischen Vergleich ein hoher Wert. Trotzdem spricht der Arbeitgeberverband von brachliegendem Potenzial. Was meinen Sie damit?

Welche Pensen erwarten denn die Arbeitgeber?

Die Statistik zeigt auch, dass die Männer selten bereit sind, mit der Vaterschaft ihre Pensen deutlich zu reduzieren. Gleichzeitig erwartet die Wirtschaft von den Frauen 60 Prozent und mehr. Das heisst, dass Kinder viel häufiger fremdbetreut werden müssten. Reicht da das heutige Angebot?

Wer soll dies finanzieren?

Heute sind Krippen und die zusätzliche schulische Betreuung für die Eltern teuer. In der Deutschschweiz finanzieren sie einen Krippenplatz im Schnitt zu zwei Dritteln selber. Und Befragungen zeigen, dass viele wegen der hohen Kosten ganz oder teilweise auf Fremdbetreuung verzichten.

Warum übernehmen nicht die Arbeitgeber einen Teil der Finanzierung? In der Waadt zahlen Eltern im Schnitt nur ein Drittel eines Krippenplatzes. Dank eines Fonds, in den alle Arbeitgeber einzahlen.

Und wie sieht es mit Kinderkrippen direkt in den Unternehmen aus?

Morgen wollen die Arbeitgeber an einem Treffen mit Vertretern aller grossen Parteien Lösungen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf finden. Zugeständnisse sind von Ihrer Seite offensichtlich nicht zu erwarten?

Unmittelbare politische Auswirkungen wird dieses Treffen also nicht haben?

Was macht Sie da so sicher?