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Weniger Geld und weniger Soldaten für Ueli Maurer

SVP-Verteidigungsminister Ueli Maurer ist mit seinen Plänen für eine neue Armee erneut aufgelaufen. Die Bundesratskollegen wollen eine radikalere Reform.

Bekommt nicht, was er will: SVP-Verteidigungsminister Ueli Maurer.
Bekommt nicht, was er will: SVP-Verteidigungsminister Ueli Maurer.
Keystone

Die Zeit drängte, weil der Besuch des deutschen Staatspräsidenten auf dem Programm des Bundesrats stand. Doch die Diskussion war lange genug, um Ueli Maurer klar zu machen, dass er nicht bekommt, was er will.

Laut mehreren Quellen ist der Verteidigungsminister gestern im Bundesrat mit seiner Forderung aufgelaufen, der Armee künftig rund 5 Milliarden Franken pro Jahr zur Verfügung zu stellen. Die Kollegen haben unisono befunden, die heutigen 4,4 Milliarden müssten weiterhin genügen. Damit steht bereits nach der ersten Diskussion über den neuen Armeebericht fest, dass Maurer seine Pläne für die konkrete Ausgestaltung der künftigen Armee überarbeiten muss.

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