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Wenn Asylbewerber willkommen sind

In Riggisberg BE hat man einen Weg gefunden, Asylsuchende und Einwohner zusammenzubringen. Nun interessiert sich der Bund für dieses Modell.

Ein Eritreer giesst die Kartoffeln im Gemüsegarten in Riggisberg, den Freiwillige mit Asylsuchenden und einem Gärtner angebaut haben. Foto: Adrian Moser
Ein Eritreer giesst die Kartoffeln im Gemüsegarten in Riggisberg, den Freiwillige mit Asylsuchenden und einem Gärtner angebaut haben. Foto: Adrian Moser

Das Durchgangszentrum für Asyl­suchende sei leicht zu finden, sagt die ­ältere Bauersfrau in Riggisberg: «Einfach den Weg entlang, wo schwarze Leute spazieren.» Die Menschen aus Eritrea, Syrien, Afghanistan oder Nigeria fallen in der Tat auf im beschaulichen Dorf auf einem Hügel eine Autoviertelstunde von Thun. Wer ihnen begegnet – dem jungen Eritreer mit Kopfhörern oder den zwei syrischen Müttern mit Kinderwagen –, der wird angelächelt und mit einem fast akzentfreien «Grüessech» bedacht.

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