Zum Hauptinhalt springen

Wenn die Freunde Europas die EU plötzlich als Gefahr sehen

Rot-grüne Politiker warnen, der Bau einer zweiten Röhre am Gotthard nütze letztlich nur der EU.

Wie geht es weiter? Verkehrstafel auf der Autobahn A2 in Göschenen. Foto: Urs Flüeler (Keystone)
Wie geht es weiter? Verkehrstafel auf der Autobahn A2 in Göschenen. Foto: Urs Flüeler (Keystone)

Lastwagen um Lastwagen rollt durch die Schweiz, an vorderster Front ein blaues Fahrzeug mit zwölf goldenen Sternen auf dem Dach – eine unmissverständliche Botschaft. Die Gefahr kommt aus der EU, mit dem Bau eines zweiten Strassen­tunnels durch den Gotthard wird die Schweiz zur «Transithölle». Eine Last­wagenlawine aus dem Ausland: Dieses Bild dürfte den Abstimmungskampf mitprägen. Die Gegner einer zweiten Röhre versuchen, die patriotische Karte zu spielen und so am 28. Februar nicht zuletzt im nationalkonservativen Lager zu punkten. Der Gotthard, ein Stück Ur-Schweiz, bedroht von fremden Mächten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.