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Wenn die Rente nicht zum Leben reicht

Die beiden Pensionäre Fritz und Klara Huber* leben am Existenzminimum. Ihr Beispiel verdeutlicht, mit welchen Problemen von Altersarmut betroffene Menschen zu kämpfen haben.

Altersarmut ist ein immer weiter verbreitetes Phänomen: Das Symbolbild zeigt zwei Schweizer Rentner.
Altersarmut ist ein immer weiter verbreitetes Phänomen: Das Symbolbild zeigt zwei Schweizer Rentner.
Keystone

185'800 Schweizer Senioren beziehen Ergänzungsleistungen. Ihre AHV-Rente und die Bezüge aus der Pensionskasse reichen nicht aus, um die minimalen Lebenskosten zu decken. Gemäss Hochrechnungen von Pro Senectute nimmt diese Zahl stetig zu: Jedes Jahr kommen 5000 zusätzliche Pensionäre dazu, deren Rente nicht existenzsichernd ist. Zum Vergleich: Die Organisation schätzt, dass 53 Prozent der 264'000 Millionäre in der Schweiz im AHV-Alter sind – Tendenz steigend. Während also die Zahl der Altersmillionäre stetig grösser wird, nimmt auch jene der armutsbetroffenen Rentner zu. «In keiner Altersgruppe sind die Unterschiede bei Einkommen und Vermögen so gross wie bei den Senioren», sagt Werner Schärer, Direktor von Pro Senectute Schweiz.

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