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Wenn Ueli Maurer mal wieder den Querschläger gibt

Nachspiel zu den Bundesratswahlen: Noch vor der Vereidigung der neuen Regierung wurde SVP-Bundesrat Ueli Maurer wegen Verletzung des Kollegialitätsprinzips gerügt.

Er schimpfte, ächzte und machte sich lustig: SVP-Bundesrat Ueli Maurer mit Kollegin Eveline Widmer-Schlumpf (BDP) bei der Bundesratswahl von letzter Woche.
Er schimpfte, ächzte und machte sich lustig: SVP-Bundesrat Ueli Maurer mit Kollegin Eveline Widmer-Schlumpf (BDP) bei der Bundesratswahl von letzter Woche.
Keystone

Seine eigene Wahl verfolgt er bei Parteifreunden im Hotel statt im Bundeshaus, er schimpft vor laufender Kamera über die Missachtung der SVP-Ansprüche, er ächzt über die Aussicht, mit seinen Regierungskollegen vier Jahre zusammenarbeiten zu müssen: Wie aus Berichten der Sonntagsmedien hervorgeht, rief das Gebaren von SVP-Verteidigungsminister Ueli Maurer am Wahltag das Bundesratskollegium auf den Plan. Die abtretende Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey (SP) bestellte Maurer demnach vor der Vereidigung zurück ins Bundeshaus und rügte ihn wegen Verletzung des Kollegialprinzips. Maurer machte sich im Anschluss offenbar darüber lustig: Am Fraktionsessen der SVP legte er das Handy vor sich hin und erklärte, so höre er gleich, wenn man ihn für eine neue Schelte anrufe.

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