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«Wenn wir Arbeitskräfte brauchen, werden wir sie bekommen»

Der Schweizer Bauernverband bekämpft die SVP-Initiative «Gegen Masseneinwanderung». Ganz anders der Zürcher Verband, der die Ja-Parole beschloss. Was steckt dahinter?

Bei Schweizer Gemüsebauern arbeiten rund 15'000 Ausländer: Mit ein Grund für den Schweizer Bauernverband, die Masseneinwanderungsinitiative zu bekämpfen.
Bei Schweizer Gemüsebauern arbeiten rund 15'000 Ausländer: Mit ein Grund für den Schweizer Bauernverband, die Masseneinwanderungsinitiative zu bekämpfen.
Gaetan Bally, Keystone
Markus Ritter, Präsident Bauernverband und CVP-Nationalrat sagt, die Landwirtschaft sei auf ausländische Mitarbeiter angewiesen.  (20. November 2013)
Markus Ritter, Präsident Bauernverband und CVP-Nationalrat sagt, die Landwirtschaft sei auf ausländische Mitarbeiter angewiesen. (20. November 2013)
Peter Klaunzer, Keystone
Auch er fordert zusätzliche flankierende Massnahmen: SGB-Chefökonom Daniel Lampart.
Auch er fordert zusätzliche flankierende Massnahmen: SGB-Chefökonom Daniel Lampart.
Marcel Bieri, Keystone
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«Schlechte Karten» hätte die Landwirtschaft, wenn die Masseneinwanderungsinitiative der SVP am kommenden 9. Februar angenommen würde. Das sagt der Schweizer Bauernverband (SBV), oft ein zuverlässiger Verbündeter der SVP. Die produzierende Landwirtschaft und die Versorgung des Schweizer Marktes mit regionalen Frischprodukten würden gefährdet, teilt der Bauernverband mit. Heute Dienstag wird Jacques Bourgeois, Direktor des Bauernverbands und FDP-Nationalrat (VD), den Abstimmungskampf gegen die SVP-Initiative offiziell eröffnen. Und der Nationalrat und SBV-Präsident, Markus Ritter (CVP, SG) , sagte kürzlich im «Sonntags-Blick»: «Die Landwirtschaft ist wie die ganze Schweizer Wirtschaft auf ausländische Mitarbeiter angewiesen.»

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