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«Wer den Wehrwillen untergraben möchte, lehnt den Gripen ab»

Bundespräsident und Verteidigungsminister Ueli Maurer (SVP) verteidigt seinen Entscheid für den neuen Kampfjet aus Schweden und erläutert seine Annäherung an die Grossmacht China.

«Wenn sich das Nein durchsetzt, dann würde es die Armee tödlich schwächen». Bundespräsident Ueli Maurer auf Besuch in der Militärbasis in Lyss. (29. August 2013)
«Wenn sich das Nein durchsetzt, dann würde es die Armee tödlich schwächen». Bundespräsident Ueli Maurer auf Besuch in der Militärbasis in Lyss. (29. August 2013)
Keystone

Herr Bundespräsident, die Beschaffung des Gripen ist nach wie vor umkämpft. Wenige Tage vor dem Entscheid im Nationalrat: Was spricht für das schwedische Kampfflugzeug?

Der Gripen ist mit seiner modernsten Sensortechnik als Waffensystem genauso effizient und schlagkräftig wie seine Konkurrenten und wird zudem mit den Meteor-Raketen über die aktuell beste Bewaffnung verfügen. Betrachtet man aber das Kosten-Leistungs-Verhältnis, ist dieser Flieger mit Abstand die beste Wahl, und er erfüllt das militärische Pflichtenheft vollständig. Das ist im heutigen Kontext, in dem sich die Armee behaupten muss, entscheidend. Eine Luxuslösung ist dem Volk nicht vermittelbar. Zu Recht.

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