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«Wer etwas gegen Multikulti sagt, ist ein Faschist»

Mit seinem Auftritt bei Islamkritikern in Paris erntet Oskar Freysinger zahlreiche böse Kommentare. Der SVP-Nationalrat sagt im Interview, warum er seine Europa-Tournee für wichtig hält.

«Manchmal geht es nur über Provokationen»: Oskar Freysinger (SVP/VS) am Wochenende an einem Anti-Islam-Treffen in Paris.
«Manchmal geht es nur über Provokationen»: Oskar Freysinger (SVP/VS) am Wochenende an einem Anti-Islam-Treffen in Paris.
Keystone

Herr Freysinger, jede Religion zeigt extremistische Auswüchse. Weshalb bekämpfen Sie ausschliesslich den Islam?

Der Islam ist die einzige Religion, die eine juristisch-politische Komponente hat. Andere Religionen sind in der Haupttendenz mystisch. Ich spreche vom islamischen Dogma, der Nomokratie. Die staatsbildende Bedeutung, und man spricht ja weltweit von der Nation of Islam, ist ein Aspekt, der andern Religionen fehlt. Deshalb müssen wir hier besonders vorsichtig sein. Die Dogmen jeder Religion müssen mit den andern auf gleichem Fuss gestellt sein und es braucht den Staat als Schiedsrichter.

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