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Wer Hanf-Zigaretten raucht, soll danach nicht Auto fahren

Der Bund rät davon ab, sich nach dem Konsum von CBD-Zigaretten ans Steuer zu setzen.

THC-Grenzwerte im Fokus: Eine Packung CBD-Zigaretten. (Archiv)
THC-Grenzwerte im Fokus: Eine Packung CBD-Zigaretten. (Archiv)
Gian Ehrenzeller, Keystone

Der CBD-Hanf-Hype hat auch den Bund auf den Plan gerufen. Die Behörden raten davon ab, sich unter dem Einfluss von Cannabidiol-Produkten (CBD) ans Steuer zu setzen.

Laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) kann mit dem Rauchen von CBD-Zigaretten der gesetzliche Grenzwert für THC von 1,5 Mikrogramm pro Liter Blut schnell überschritten werden – auch wenn der Konsum von Cannabis mit weniger als 1 Prozent THC-Gehalt legal ist.

«Wer diesen Grenzwert überschreitet, macht sich gemäss Strassenverkehrsgesetz strafbar», schreibt der Bundesrat in seiner heute veröffentlichten Antwort auf eine Interpellation von Thomas de Courten (SVP/BL). Zudem drohe Konsumentinnen und Konsumenten aufgrund unterschiedlicher THC-Grenzwerte eine strafrechtliche Verfolgung im Ausland.

Das BAG hat daher den Produzenten empfohlen, in geeigneter Form über diese Probleme zu informieren und entsprechende dreisprachige Hinweise bereitgestellt. Darüber hinaus sind laut dem Bundesrat derzeit keine weiteren Massnahmen vorgesehen.

SDA/nag

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