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«Wer schimpft, sticht noch nicht zu»

Im Fokus: Polizeibeamte im Einsatz am 1. Mai 2016 in Zürich. Foto: Thomas Egli

Zwei Polizisten liegen schwer verletzt im Spital, nachdem ein Verdächtiger im Kanton Appenzell auf sie geschossen hat. Wie reagieren Sie auf diesen Vorfall?

In den letzten zwölf Monaten kam es in der Schweiz zu acht Auseinandersetzungen, bei denen Polizeibeamte verletzt wurden.

Laut Statistiken nehmen Gewalt und Drohungen gegen Beamte aber zu. In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl verdoppelt.

88 Prozent der Polizisten, zeigt eine vom «SonntagsBlick» zitierte Studie, haben in den letzten drei Jahren eine Zunahme von Ehrverletzungs-Delikten festgestellt. Dennoch klagt nur jeder vierte Beamte, warum?

Wie haben Sie Ihre Leute instruiert, als Sie Basler Polizeichef waren?

Aus dem Parlament kommt der Ruf nach härteren Strafen. Bringen die etwas?

Nun gibt es auch Berichte über Polizisten, die sich aggressiv verhalten. In gewissen Korps scheint es lange zu dauern, bis sich die Deeskalationsstrategie durchsetzt.

Die SVP fordert mehr Sicherheit, will aber zum Beispiel beim Grenzschutz sparen. Wie geht das zusammen?

Früher dominierte die schwarze Pädagogik, es gab die strafenden Autoritäten von Kirche und Militär. Deren Macht ist zurückgegangen. Bekommt das die Polizei zu spüren?