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Wer wem wie viel bezahlt

Geld aus dem Finanzausgleich soll nicht für Steuersenkungen verwendet werden, fordert Zug. Damit entstehe ein schädlicher Wettbewerb. Kritiker wiederum sagen, Zug wolle bloss seinen Spitzenplatz absichern.

Wenn Firmen innerhalb der Innerschweiz ihren Standort wechselten, war in der Vergangenheit die Richtung der Abwanderung meist klar: Weg von der damaligen Steuerhölle Luzern in eines der nahen Steuerparadiese in Zug, Schwyz oder Nidwalden. Seit die Luzerner die Gewinnsteuern für Firmen stark gesenkt haben, haben sich die Vorzeichen im Spiel der gegenseitigen Abwerbungen indes geändert: In den letzten Monaten konnte Luzern die Ansiedlung mehrerer Firmen melden. Wascosa beispielsweise entschied sich, den Standort mit 25 Mitarbeitern von Zug nach Luzern zu verlagern und auszubauen.

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