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Wettbewerb nur dort, wo er den Konzernen passt?

Rudolf Strahm über die Hochpreispolitik der Schweiz, die er auf Markenabschottung zurückführt.

«Die Hohepriester des Wettbewerbs haben sich zusammen­getan und durch unablässiges Lobbying eine zeitgemässe Revision des Kartellgesetzes abgeblockt»: Rudolf Strahm. Foto: Keystone
«Die Hohepriester des Wettbewerbs haben sich zusammen­getan und durch unablässiges Lobbying eine zeitgemässe Revision des Kartellgesetzes abgeblockt»: Rudolf Strahm. Foto: Keystone

Es war im August 2011 ein Schock: Der Kurs des Frankens explodierte, der Euro stürzte ab. Die Schweiz litt unter der raschen Frankenaufwertung und den eingebrochenen Ausfuhrzahlen. Die Exportmöglichkeiten schrumpften dramatisch, und die Aufwertungs­gewinne bei den Importen flossen den ausländischen Lieferanten zu. Bundesrat Johann Schneider-Ammann rief einen runden Tisch zusammen und proklamierte danach über alle Kanäle hoffnungsfroh, jetzt werde umgehend gegen die Hochpreis­importe vorgegangen.

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