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Widerstand gegen Big Sister

Online-Anbieter sollen im Auftrag des Bundes künftig den gesamten Internetverkehr von Privatpersonen in Echtzeit überwachen – so die Pläne von Justizministerin Simonetta Sommaruga. Doch Politiker und Branche wehren sich dagegen.

Weniger Schranken für die staatliche Überwachung im Internet: Dies möchte Justizministerin Simonetta Sommaruga.
Weniger Schranken für die staatliche Überwachung im Internet: Dies möchte Justizministerin Simonetta Sommaruga.
Pixsil

Geht es nach dem Willen von Justizministerin Simonetta Sommaruga, gibt es für staatliche Ermittler im Internet bald keine technischen Schranken mehr: Mit einer Revision der Verordnung über die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (VÜPF) will sie erreichen, dass Telecom- und Internetprovider künftig im Auftrag des Bundes nicht nur Telefone abhören, E-Mails abfangen oder Internetadressen überprüfen können. Neu sollen sie technisch dazu fähig sein, den gesamten Verkehr eines Verdächtigten im Internet in Echtzeit mitzuverfolgen – sei es eine Teilnahme an einem Chat, eine Google-Recherche oder ein virtueller Kinobesuch auf Youtube.

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