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Widmer-Schlumpf in schwieriger Mission

Die Finanzministerin dürfte heute mit ihrer Weissgeldstrategie einen schweren Stand haben. Die anderen Departemente sind verärgert, dass das Papier an die Medien durchsickerte.

Goodwill verspielt: Mit ihrer Weissgeldstrategie hätte Widmer-Schlumpf dank vieler Kursänderungen auch ohne Indiskretionen einen schweren Stand gehabt. Medienkonferenz in Bern am 5. April 2012.
Goodwill verspielt: Mit ihrer Weissgeldstrategie hätte Widmer-Schlumpf dank vieler Kursänderungen auch ohne Indiskretionen einen schweren Stand gehabt. Medienkonferenz in Bern am 5. April 2012.
Fabrice Coffrini, AFP

Heute Mittwoch will Eveline Widmer-Schlumpf ihre «Gesamtschau zur Finanzmarktpolitik» in den Bundesrat bringen. Laut «SonntagsZeitung» und «Der Sonntag» hat sich die Finanzministerin dabei offenbar für ein hartes Vorgehen entschieden – mit einer Pflicht zur Selbstdeklaration für alle Bankkunden aus Ländern ohne Abgeltungssteuerabkommen und einer Meldepflicht bei Verdacht auf schwere Steuerhinterziehung. Bei schweren Fällen sollen die Banken die Geldwäschereimeldestelle einschalten, was zu einem Strafverfahren führen kann.

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