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Wie aus «Jesus» ein Grüner wurde

Balthasar Glättli ist seit Teenagertagen pausenlos auf Sendung: als Prediger im Gymnasium, als Organisator von Nacktdemos – und nun als Nationalrat.

Balthasar Glättli, Fraktionspräsident der Grünen. Von der Seide-Wolle-Bast-Ecke grenzt er sich ab. Lieber sieht er sich als Vordenker für eine bessere Welt.
Balthasar Glättli, Fraktionspräsident der Grünen. Von der Seide-Wolle-Bast-Ecke grenzt er sich ab. Lieber sieht er sich als Vordenker für eine bessere Welt.
Susanne Keller
Der Zürcher Nationalrat Balthasar Glättli polarisiert – auch in Bern.
Der Zürcher Nationalrat Balthasar Glättli polarisiert – auch in Bern.
Keystone
Hat «schon immer Gas gegeben»: Glättli 2004, damals war er Co-Präsident der Grünen des Kantons Zürich.
Hat «schon immer Gas gegeben»: Glättli 2004, damals war er Co-Präsident der Grünen des Kantons Zürich.
Keystone
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Nationalrat Balthasar Glättli ist einer, der «schon immer Gas gegeben hat», wie er selbst sagt. Kein Wunder, hat sich der 40-Jährige kurz nach seiner Wahl in Bern bereits einen Namen gemacht und einen beachtlichen Erfolg feiern können. Angespornt von weltweiten Protesten weibelte er während Wochen gegen das Markenschutzabkommen Acta und organisierte schliesslich an den parlamentarischen Entscheidungswegen vorbei ein Treffen unter Politikern. Am Tag darauf schlossen sich FDP und CVP dem Widerstand an, und dem Bundesrat blieb nichts anderes übrig, als die angekündigte Unterzeichnung von Acta zu sistieren.

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