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Wie das Eidgenössische bei Schwingfans abkassiert

Der Vorstand des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes umgeht Tickethöchstpreise mit Kaufoptionen für 250 Franken. Diese verkaufen sich gut, doch die Praxis stösst auf Unmut.

Mit einer Überweisung von 250 Franken kann jeder «Geldgönner» werden: Kilian Wenger siegt im Schlussgang am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 2010 in Frauenfeld.
Mit einer Überweisung von 250 Franken kann jeder «Geldgönner» werden: Kilian Wenger siegt im Schlussgang am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 2010 in Frauenfeld.
Beat Marti

Das Schwingen hat in den letzten zehn Jahren einen veritablen Boom erlebt. Fanden 2001 noch 27'000 Zuschauer den Weg in die Arena des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests (Esaf), waren es 2010 in Frauenfeld mit 52'000 schon fast doppelt so viele.

Ein entsprechend knappes Gut werden demnach die Tickets für das Esaf 2013 in Burgdorf sein. Bereits bei der Ausgabe 2010 gelangten nur rund 3000 und damit viel zu wenige Tickets in den öffentlichen Verkauf, nach zehn Minuten waren sie ausverkauft, das elektronische Ticketingsystem zusammengebrochen.

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