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Wie die SP das Bundesrats-Rennen orchestriert

Der Wahlkampf um die Nachfolge von SP-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey ist eröffnet. Eine clevere Strategie fährt der Waadtländer Pierre-Yves Maillard.

Gestaffelte Bekanntgabe der Kandidatur: Spitzenkandidaten Alain Berset (links), Pierre-Yves Maillard (Mitte) und SP-Präsident Christian Levrat an der Delegiertenversammlung vom Samstag in Biel.
Gestaffelte Bekanntgabe der Kandidatur: Spitzenkandidaten Alain Berset (links), Pierre-Yves Maillard (Mitte) und SP-Präsident Christian Levrat an der Delegiertenversammlung vom Samstag in Biel.
Keystone

Der Walliser Nationalrat Stéphane Rossini gab heute Morgen seine Kandidatur für den Bundesrat bekannt, der Freiburger Ständerat Alain Berset wird dies morgen Früh tun – und zwar pompös. Die Medien sind eingeladen, wenn Berset in einem Lokal der Freiburger Altstadt im Beisein des kantonalen Parteipräsidenten seine Kandidatur bekannt gibt. Diffus fallen unterdessen die Meldungen über eine Kandidatur der Tessinerin Marina Carobbio aus: Sie wolle in den Bunderat, schreibt die «Sonntagszeitung», während die «NZZ am Sonntag» konstatiert, Carobbio sei an einer Kandidatur offenbar nicht interessiert. Ihr Fernbleiben an der Delegiertenversammlung in Biel zeuge davon.

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