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Wie ein schizophrener Straftäter auf die Freiheit vorbereitet wird

Eine Nachbetreuung senkt die Rückfallquote. Das Beispiel des wegen eines Sexualdelikts verurteilten Sandro M.

Simone Rau
Sandro M. möchte anonym bleiben. Auch weil er sich wohl für immer für sein Delikt schämen wird. Foto: Urs Jaudas
Sandro M. möchte anonym bleiben. Auch weil er sich wohl für immer für sein Delikt schämen wird. Foto: Urs Jaudas

Wenn nur das Schamgefühl nicht wäre. Das Schamgefühl für das Delikt. «Es wird immer bleiben», sagt Sandro M. gleich zu Beginn des Gesprächs. In Wirklichkeit heisst er anders. In juristischer Fachsprache fügt er an: «Ich habe eine Frau sexuell belästigt. Das Gericht wertete den Übergriff als sexuelle Nötigung und versuchte Vergewaltigung und verurteilte mich zu einer stationären Massnahme.» Der grosse Mann mit den breiten Schultern sagt auch: «Ich leide an paranoider Schizophrenie. Dagegen muss ich täglich Medikamente nehmen.»

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