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«Wie eine Müllkippe in der Dritten Welt»

Die Fotos vom verlassenen Open-Air-Gelände in St. Gallen werfen Fragen auf. Lässt sich das nicht vermeiden? Wir haben bei den Organisatoren und bei Bastien Girod, Nationalrat der Grünen, nachgefragt.

500 verlassene Zelte. Etwa 400 weitere Zelte wurden von ihren Besitzern für einen guten Zweck gespendet.
500 verlassene Zelte. Etwa 400 weitere Zelte wurden von ihren Besitzern für einen guten Zweck gespendet.
zvg
200 Tonnen Abfall hinterliessen die 30'000 Besucher des Open Air St. Gallen.
200 Tonnen Abfall hinterliessen die 30'000 Besucher des Open Air St. Gallen.
zvg
Beliebt waren dieses Jahr die schattenspendenden Pavillons. Schulklassen aus der Umgebung verdienen sich durch Aufräumarbeiten einen Batzen in die Klassenkasse.
Beliebt waren dieses Jahr die schattenspendenden Pavillons. Schulklassen aus der Umgebung verdienen sich durch Aufräumarbeiten einen Batzen in die Klassenkasse.
zvg
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«Das Sittertobel sieht aus wie eine Müllkippe in der Dritten Welt», sagt der grüne Politiker Bastien Girod. Wir erreichen ihn, als in der nationalrätlichen Umweltkommission gerade das Thema Littering diskutiert wird. «Das ist der Ausdruck unserer Wegwerfgesellschaft. Man lässt das Zelt lieber stehen, als dass man es abbaut, nach Hause nimmt, reinigt und für den nächsten Gebrauch einlagert. Ein trauriges Bild.»

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