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Wie gefährlich sind Rime und Wyss?

Obwohl die FDP ihren Sitz wohl halten kann, droht für einen Freisinnigen das frühe Aus an der Bundesratswahl.

Konnte im Hearing nicht überzeugen: Die Solothurnerin Brigit Wyss von den Grünen.
Konnte im Hearing nicht überzeugen: Die Solothurnerin Brigit Wyss von den Grünen.
Keystone
 Die Gewinner der Kandidatenkür für den BundesratJohann Schneider-Ammann am Freitag im Bundeshaus im Visier der Presse.
Die Gewinner der Kandidatenkür für den BundesratJohann Schneider-Ammann am Freitag im Bundeshaus im Visier der Presse.
Keystone
... ebenso wie Nationalrat Peter Malama.
... ebenso wie Nationalrat Peter Malama.
Keystone
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Weder SVP-Kandidat Jean-François Rime noch die Grüne Brigit Wyss ist brandgefährlich, dennoch müssen sich die Bundesratsanwärter der FDP vor ihnen Acht nehmen: Denn je nachdem, wie die ersten Wahlgänge verlaufen, scheidet eines der freisinnigen Mitglieder schnell aus dem Rennen aus.

Rimes Potenzial wird im ersten Wahlgang auf mindestens 78 Stimmen geschätzt: 66 stammen von der SVP und rund 12 vom rechten Flügel der CVP. Damit ist Rime fest im Sattel. Schwerer einzuschätzen ist das Potenzial der übrigen Kandidaten: Wenn sich die SP an ihr «Päckli» mit der FDP hält, wird sie sich beim Freisinn dafür bedanken, dass er der SP bei der Wahl davor geholfen hat, ihren Sitz zu verteidigen. Ist der Spieltrieb der SP hingegen grösser – wenn auch nur in den ersten Wahlgängen –, wird sie Wyss unterstützen.

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