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Wie Holenweger heute verteidigt wurde

Im Prozess gegen Oskar Holenweger forderte Verteidiger Lorenz Erni heute einen Freispruch von allen Vorwürfen. Die wichtigsten Auszüge aus seinem Plädoyer.

Verteidiger Lorenz Erni (rechts) beklagt, dass die Einsicht in die Ramos-Akte nicht gewährleistet ist. (11. April 2011)
Verteidiger Lorenz Erni (rechts) beklagt, dass die Einsicht in die Ramos-Akte nicht gewährleistet ist. (11. April 2011)
Keystone
Geht in die Offensive: Lienhard Ochsner, Vertreter der Anklage. (13. April 2011)
Geht in die Offensive: Lienhard Ochsner, Vertreter der Anklage. (13. April 2011)
Keystone
Der Prozess findet im Bundesstrafgericht in Bellinzona statt.
Der Prozess findet im Bundesstrafgericht in Bellinzona statt.
Keystone
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Im zweiten Teil seines Plädoyers hat Holenweger-Verteidiger Lorenz Erni die Vorwürfe im Zusammenhang mit Alstom-Transaktionen entschieden zurückgewiesen. Die Anklage ist der Ansicht, dass Oskar Holenweger mit fiktiven Rechnungen zunächst schwarze Kassen für den französischen Industriekonzern Alstom geäufnet und die Gelder dann zur Bestechung von Beamten – zum Beispiel in Brasilien – weitergeleitet habe. Insgesamt soll der Zürcher Privatbankier rund 80 Millionen Franken an Geldern krimineller Herkunft gewaschen haben.

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