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Wie man Uhren unfälschbar macht

Wenn die chinesischen Fälscher zu gut werden, müssen Uhren mit Sicherheitsmerkmalen versehen werden – so wie Banknoten. Mehrere Schweizer Hightech-Unternehmen buhlen um Aufträge der Uhrenbranche.

Adrian Sulc
Auch ein Marketing-Instrument: Hublot-Präsident Jean-Claude Biver stellt die Chipkarte vor, die jede Hublot identifi ziert. (Bild: zvg.)
Auch ein Marketing-Instrument: Hublot-Präsident Jean-Claude Biver stellt die Chipkarte vor, die jede Hublot identifi ziert. (Bild: zvg.)

Ob sich die Luxusuhrenmarke Hublot der Ironie bewusst ist? Obwohl heute jedes Mobiltelefon über eine exakte Zeitanzeige verfügt, stellt sie mechanische Uhren her. Doch um diese gegen Fälschungen zu schützen, greift Hublot auf modernste Computertechnik zurück.

Die Uhren selbst funktionieren zwar weiterhin ohne Elektronik. Aber seit 2009 verkauft Hublot jeden seiner Zeitmesser zusammen mit einer Chipkarte. Auf dieser ist die Seriennummer der Uhr gespeichert – und mit einem zugehörigen Lesegerät kann der Kunde übers Internet verifizieren, ob es sich um eine echte Hublot handelt. Auch alle Hublot-Verkaufsstellen wurden mit dem System ausgerüstet. Wenn eine Hublot verkauft wird, aktivieren sie deren Seriennummer im System.

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