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Wie O. L. das System Schweiz ausnutzte

Trotz negativem Asylentscheid bleibt O.L.* in der Schweiz, taucht unter, ist kriminell und immer wieder im Gefängnis. Erst nach acht Jahren gelingt es den Berner Behörden, ihn nach Nigeria auszuschaffen.

Hier endete der Aufenthalt in der Schweiz: Ausschaffungsgefängnis beim Zürcher Flughafen (Archivbild).
Hier endete der Aufenthalt in der Schweiz: Ausschaffungsgefängnis beim Zürcher Flughafen (Archivbild).
Keystone

Am 18.Dezember 2010 tut O.L.*, was er schon längst hätte tun sollen: Er fliegt von Kloten aus nach Hause. Wer ihn fragt, wo das ist, erhält verschiedene Antworten. Mal sagt O.L., er komme aus Sierra Leone. Dann erklärt er, Nigeria sei sein Heimatland. Später widerruft er diese Aussage. Weil er sich schliesslich doch auf seine Wurzeln besonnen hat, sitzt er nun im Flugzeug nach Nigeria. Wie Recherchen und Dokumente zeigen, die dieser Zeitung vorliegen, ist dies das Ende einer langen Geschichte voller Lügen, Strafverfahren, Gerichtsurteile und Gefängnisaufenthalte.

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