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Wie sicher ist Beznau I?

Das Atomkraftwerk weist im Reaktordruckbehälter Schwachstellen auf. Bei anderen Schweizer Meilern ist dieses Herzstück der Anlage nicht vollständig oder seit über 30 Jahren nicht mehr geprüft worden.

Die Betreiberin Axpo hält die Sicherheit für gegeben: Reaktorgebäude des Atomkraftwerks Beznau. Foto: Arnd Wiegmann (Reuters)
Die Betreiberin Axpo hält die Sicherheit für gegeben: Reaktorgebäude des Atomkraftwerks Beznau. Foto: Arnd Wiegmann (Reuters)

Beznau I ist mit 46 Jahren das älteste Atomkraftwerk der Welt. Nun hat eine ­Ultraschallkontrolle «an einigen Stellen» «Unregelmässigkeiten» im Grundmaterial des Reaktordruckbehälters, den Stahlwänden also, zutage gefördert, wie die Beznau-Betreiberin Axpo vorgestern mitteilte. Dieser Behälter, rund 10 Meter hoch und 3,5 Meter breit, ist das Herzstück des Reaktors. Hier lagern die hoch radioaktiven Brennelemente, hier läuft die nukleare Kettenreaktion ab. Leckt der Behälter, droht radioaktive Strahlung in die Umgebung zu entweichen. Die Umweltorganisation Greenpeace spricht deshalb von einem besorgniserregenden Fund. «Es ist das erste Mal, dass hierzulande in den Stahlwänden Schwachstellen entdeckt worden sind», sagt Greenpeace-Experte Florian Kasser.

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