Zum Hauptinhalt springen

Wie US-Spione in Genf Diplomaten überwachen

In der amerikanischen UNO-Mission soll eine Eliteeinheit von CIA und NSA stationiert sein. Mit Antennen fangen Techniker Signale ab – Mobiltelefone, WLAN, Funk, Satellitenkommunikation.

Wird von hier aus spioniert? Der Eingang der amerikanischen UNO-Mission in Genf.
Wird von hier aus spioniert? Der Eingang der amerikanischen UNO-Mission in Genf.
Keystone

Was passiert unter dem Dach der amerikanischen UNO-Mission in Genf? Gemäss den neuesten Enthüllungen des «Spiegels» sitzen dort Abhörprofis der US-Geheimdienste CIA und NSA. Konkret: eine gemeinsame Eliteeinheit mit dem Namen «Special Collection Service» (SCS).

Laut einem Dokument aus dem Jahr 2010, das der Whistleblower Edward Snowden öffentlich gemacht hat, betreibt der SCS in Genf eine von weltweit 80 Abhörstationen. Es handelt sich um eine «staffed location» – eine Anlage der höchsten Ausstattungsstufe, in der nicht nur Antennen installiert sind, sondern auch Techniker arbeiten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.