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Wieder zwei Sitze weniger

In Freiburg und St. Gallen hat die BDP alle Parlamentssitze verloren, in den Westschweizer Sektionen rumort es. Martin Landolt sieht die Partei weiter auf Kurs.

Martin Landolt ist enttäuscht – will aber noch lange nicht aufgeben. Foto: Keystone
Martin Landolt ist enttäuscht – will aber noch lange nicht aufgeben. Foto: Keystone

10 Prozent Wähleranteil seien das Ziel, sagte Martin Landolt, als er Anfang 2012 Präsident der BDP wurde. Mittlerweile hat er sich korrigiert. «Das ist für die Wahlen von 2019 sicher nicht mehr ­realistisch», sagt er heute.

Am Sonntag verlor die BDP im Kanton Freiburg ihre beiden Sitze im Kantonsparlament, sie ist jetzt nicht mehr darin vertreten. Zwar hatten die beiden Parlamentarier schon vor Jahren zur CVP gewechselt. Doch der BDP ist es nicht gelungen, die Sitze bei den Wahlen vom Sonntag mit eigenen Kandidaten zu besetzen. Es ist die bisher letzte von zahlreichen Niederlagen. Im Thurgauer Parlament verlor die BDP zwei von fünf Sitzen, im Aargau verlor sie die Fraktionsstärke. Die verbliebenen vier Aargauer BDP-Parlamentarier müssen sich nach einer Partei umsehen, die sie in ihre Fraktion aufnimmt. In St. Gallen war im Februar Ähnliches geschehen wie jüngst in Freiburg: Die BDP verlor beide Kantonsratssitze. Einen davon hatte der Kantonalpräsident besetzt, eine besondere Enttäuschung. «Dabei war es für uns in den Wochen zuvor sehr gut gelaufen», sagte dieser.

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