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Wieso die Schweiz so bildungsfeindlich ist

Historiker Philipp Sarasin plädiert für eine stärkere Förderung der gymnasialen und universitären Bildung. In der schweizerischen Bildungspolitik ortet er drei Konzeptfehler.

«Wachsende Nachfrage nach Akademikern»: ETH-Campus auf dem Hönggerberg in Zürich.
«Wachsende Nachfrage nach Akademikern»: ETH-Campus auf dem Hönggerberg in Zürich.
Keystone

Wer neue Kampfflugzeuge kauft, hat weniger Geld für anderes. Dass die Finanzministerin auf Forschung und Bildung als mögliche Ziele verschärfter Sparbemühungen hinweisen musste, scheint die politische Mehrheit jedoch nicht zu schrecken. Denn die Förderung von Forschung und höherer Bildung ist politisch nicht prioritär. Unser Bildungswesen wird von der fixen Idee beherrscht, die Schulkarriere der grossen Mehrheit der Jugendlichen sei möglichst zügig in eine Berufslehre zu überführen – und dass nur rund 20 Prozent aller jungen Erwachsenen die Matura erhalten sollen.

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