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«Wir befinden uns heute an einem historischen Punkt»

Nationalrat Balthasar Glättli will 100'000 syrische Flüchtlinge in die Schweiz holen. Er sagt, warum die Forderung nicht unrealistisch ist und wie er dabei vorgehen möchte.

Fotos einer jungen Frau zeigen die Situation im Schiffsbauch der Blue Sky M: Flüchtlinge liegen auf dem Boden oder sitzen auf Geländern. (25. Dezember 2014)
Fotos einer jungen Frau zeigen die Situation im Schiffsbauch der Blue Sky M: Flüchtlinge liegen auf dem Boden oder sitzen auf Geländern. (25. Dezember 2014)
AFP
Die Fotografin ist im siebten Monat schwanger und reiste mit ihren Eltern und Geschwistern nach Europa: Junger Mann hockt auf dem Boden des Schiffs. (25. Dezember 2014)
Die Fotografin ist im siebten Monat schwanger und reiste mit ihren Eltern und Geschwistern nach Europa: Junger Mann hockt auf dem Boden des Schiffs. (25. Dezember 2014)
AFP
Ein Flüchtlingsdrama konnte verhindert werden: Eine Mutter mit ihrem Kind wird an Land gebracht. (31. Dezember 2014)
Ein Flüchtlingsdrama konnte verhindert werden: Eine Mutter mit ihrem Kind wird an Land gebracht. (31. Dezember 2014)
AP Photo/ Ivan Tortorella, Keystone
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Herr Glättli, Sie fordern, dass die Schweiz 100'000 Flüchtlinge aufnehmen soll. Angesichts der bisherigen Zahlen ist das politisch chancenlos. Worum geht es Ihnen wirklich? Es braucht eine Wende in der Schweiz, aber auch in den anderen Ländern Europas: hin zu mehr Solidarität und weg von der Abschottungspolitik. Wir befinden uns heute an einem historischen Punkt. Seit dem Zweiten Weltkrieg waren noch nie so viele Menschen auf der Flucht wie zurzeit. In dieser Situation müssen wir uns wieder an die humanitäre Tradition der Schweiz erinnern und sie konkret neu beleben.

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