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«Wir bekämpfen Eurolöhne mit allen gewerkschaftlichen Mitteln»

SP-Nationalrat und Gewerkschafter Corrado Pardini will gegen Firmen vorgehen, die Eurolöhne erwägen.

Verzichten Grenzgänger freiwillig auf einen Teil ihres Lohnes? Passierstelle beim ehemaligen Zollamt Allschwil 2. Foto: Keystone
Verzichten Grenzgänger freiwillig auf einen Teil ihres Lohnes? Passierstelle beim ehemaligen Zollamt Allschwil 2. Foto: Keystone

Mehrere Schweizer Firmen planen, für Grenzgänger die Löhne zu senken oder künftig in Euro zu entrichten. Was halten Sie von dieser Sparmassnahme, die laut den Firmen keine Opfer fordert?

Wir Gewerkschafter halten nichts von Eurolöhnen, weil sie der Wirtschaft enormen Schaden zufügen und weil sie verboten sind. Das Gesetz hält fest, dass unternehmerische Risiken wie der Wechselkurs nicht auf die Angestellten abgewälzt werden dürfen. Hinzu kommt, dass Lohnreduktionen die Kaufkraft schwächen und den Binnenkonsum senken. Die Inlandnachfrage ist in der aktuell instabilen Situation der einzige stabilisierende Faktor.

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