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«Wir bräuchten 2 Milliarden»

Zugkollisionen und Pannen im S-Bahn-Verkehr: Die SBB machen zurzeit Negativschlagzeilen. Was läuft falsch? SBB-Chef Andreas Meyer nimmt Stellung.

Herr Meyer, welche Konsequenzen werden Sie aus dem Zugunglück in Granges-près-Marnand VD ziehen? Noch ist es zu früh, um über Konsequenzen zu sprechen. Zuerst müssen wir den Unfallhergang sauber abklären. Ich möchte betonen, dass wir bis ins Jahr 2016 50 Millionen Franken in 1700 Sicherheitssignale investieren. Um die Signale aber auf das höchste Niveau, das European Train Control System (ETCS), zu bringen, bräuchten wir 2 Milliarden Franken. Die schweizweite Einführung dauert rund zehn Jahre. Das Ziel ist, dass unser Streckennetz bis ins Jahr 2035 mit dem ETCS ausgerüstet ist. Derzeit installieren wir das Sicherheitssystem auf der Gotthardstrecke, zwischen Mattstetten und Rothrist und im Lötschbergtunnel.

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