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«Wir dürfen den Ideologen nicht das Feld überlassen»

Vor seinem Besuch in Bern sagt EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, die Schweiz dürfe nicht zum Modell für Rosinenpicker werden. Er sieht das Hauptproblem der bilateralen Beziehungen im mangelnden gegenseitigen Verständnis.

Stephan Israel
«Die Schweiz will dabei sein, ohne Mitglied zu sein»: Der EU-Parlamentspräsident Martin Schulz ist in Bern zu Besuch.
«Die Schweiz will dabei sein, ohne Mitglied zu sein»: Der EU-Parlamentspräsident Martin Schulz ist in Bern zu Besuch.
Keystone

Die Schweizer werden nach dem Ja zur Abzockerinitiative plötzlich auch in der EU als Avantgarde gefeiert. Das ist eine erfreuliche Entscheidung. Aber auch überraschend, wenn man die Bedeutung der Finanzindustrie in der Schweiz bedenkt. Aber die Debatte über Managergehälter gibt es überall.

Die Schweiz sieht sich sonst vor allem mit Kritik aus der EU konfrontiert. Findet nun ein Umdenken statt? Das Votum der Schweizer zeigt, dass man mit Vorurteilen vorsichtig sein muss. Ich werde in Europa leider immer wieder mit Pauschal- und Vorurteilen gegenüber der Schweiz konfrontiert. Dabei habe ich die Schweiz als sehr vielfältiges und durchaus auch heterogenes Land kennen gelernt.

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