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«Wir haben im weiblichen Hirn immer noch einen Flurschaden»

Eine Frauenmehrheit im Bundesrat sieht die Schweizer Psychologin und Feministin Julia Onken als «Normalität». Eine Bundesratskandidatin hat es ihr besonders angetan.

Julia Onken (l.) ist Fan von Karin Keller-Sutter.
Julia Onken (l.) ist Fan von Karin Keller-Sutter.
Keystone

Frau Onken, freuen Sie sich auf fünf Bundesrätinnen?Ich wundere mich über diese Frage. Für mich ist es das Selbstverständlichste der Welt, dass es fünf Bundesrätinnen gibt. So selbstverständlich, wie lange Zeit im Bundesrat nur Männer waren.

Andere Frauen sehen in fünf Bundesrätinnen doch ein wichtiges Sym- bol für das, was in Sachen Gleichberechtigung erreicht worden ist.Für mich ist es kein Symbol, ich möchte das als Normalität begriffen haben.

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