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«Wir sind nicht weit von einer Lösung entfernt»

Franz Steinegger: «Man kann zur Altersvorsorge keine Vorlage bringen, die Freude macht.» Foto: Béatrice Devènes

Seit 20 Jahren ist es nicht mehr gelungen, die AHV zu revidieren. Und man fragt sich nach dem gestrigen Nein: Wird es überhaupt noch gelingen?

Sie meinen, wenn der Leidensdruck gross genug ist, dann stimmt das Volk auch einer Vorlage zu, die wehtut?

Die Zeit drängt schon heute. Die Defizite in der AHV steigen, ohne Reform ist sie 2030 bankrott.

Am Sonntag nach der Abstimmung hiess es, das sei das vordringlichste Problem.

Zuwarten kann man aber auch bei der AHV nicht

Die Vorlage war ein typisch schweizerisches Kompromisswerk – jeder musste Zugeständnisse machen, jeder war unzufrieden. Können die Sozialversicherungen in einer direkten Demokratie überhaupt saniert werden?

Die Partei der Arbeit will eine Volksinitiative lancieren, mit der sie die AHV massiv ausbauen und die Pensionskassen abschaffen will.

Sie haben sich nie zur Altersvorsorge 2020 geäussert. Haben Sie am Sonntag Ja oder Nein gestimmt?

Sie haben die Vorlage nur wegen der 70 Franken abgelehnt?

Scheiterte die Vorlage an diesen 70 Franken?

«Jetzt müssen sich alle die Zeit nehmen, die Vorlage als Ganzes zu analysieren»: Bundesrat Alain Berset spricht zu den Medien in Bern. (17. März 2017)
Der Schweizerische Gewerkschaftsbund sieht in der Reform einen Tabu-Bruch und freut sich über die Stärkung der Stellung von Teilzeitbeschäftigten oder von älteren Arbeitslosen: SP-Ständerat und SGB-Präsident Paul Rechsteiner. (Archiv)
«Es gilt, das Rentenniveau zu garantieren sowie die Verluste zu kompensieren»: Bundesrat Alain Berset spricht im Nationalratssaal zur Altervorsorge-Reform.
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Dann könnte man diese Vorlage nun nochmals dem Volk vorlegen – einfach ohne die 70 Franken

Woran sehen Sie das?

Wie soll man konkret vorgehen?

Das ist heute nicht mehr möglich

Mit Leistungsabbau meinen Sie ein höheres Rentenalter

Wie weit muss das Rentenalter erhöht werden?

Viele Arbeitstätige würden wohl länger arbeiten, aber sie haben Angst, dass sie nicht so lange eine Stelle haben.

Ist Alain Berset der Richtige, um eine weitere Reform aufzugleisen?

Die FDP hat die Vorlage vehement bekämpft. Darf das eine staatstragende Partei bei einer so wichtigen Vorlage?

Nun steht die FDP in der Pflicht.

Ist die Schweiz noch reformfähig? Schon die Unternehmenssteuerreform III ist gescheitert.

In zwei Jahren sind Wahlen. Eine ungünstige Zeit, um eine so heikle Vorlage zu vertreten.